Bezirksbeirat Bezirksbeirat Stuttgart-West

Rückblick auf den Bezirksbeirat West am 24. Februar 2015

Tagesordnungspunkt 1
Bürgerinnen und Bürger melden sich zu Wort.

(entfällt mangels Wortmeldungen)

Tagesordnungspunkt 2
Nachnutzung der Forststraße nach Abbau des Skateparks

Die Verlegung der Jugendverkehrsschule und ganz besonders der Wegfall der Skateranlage verlangen einer Neuplanung. Die Skateranlage fiel bedauerlicher Weise einem Lärmgutachten zum Opfer.
Der Jugendrat verdeutlichte dem Bezirksbeirat seine Vorstellung einer finanzierbaren und jungendfreundlichen Anlage. Gewünscht wird eine große Wiese mit vielen Bäumen zum Entspannen, ein zweiter Weg und am Kopf der Straße eine Tribüne mit Sitzelementen, eine feste oder modulare Slackline, die mit Stangen befestigt ist und sowie eine Hängematte.

Die Bezirksbeiräte befürworteten die Neuplanung einstimmig.

Tagesordnungspunkt 3
Vorstellung der Parkierungskonzeption Diakonie-Klinikum

Herr Geißler vom Diakonie-Klinikum berichtete von 612 Stellplätzen, von denen bereits ca. 100 an Bewohner vermietet sind. Er könnte sich vorstellen im Rahmen des Timesharinkskonzepts 30 bis 50 Stellplätze für Kurzparker zu vermieten um die Parkplätze auch nach 16 Uhr und an den Wochenenden auszulasten. Der Nachteil wäre natürlich, dass man ab ca. 8:00 Uhr den Parkplatz in einen regulären gebührenpflichtigen Parkplatz verwandelt. Das Timesharing-Konzept ist also hauptsächlich für Berufstätige geeignet, die ihr Fahrzeug täglich bewegen. Endgültige Preisvorstellungen konnte Herr Geißler noch nicht nennen. Üblich wäre für einen Vollzeitparkplatz ein Betrag von 100 bis 120 € pro Monat. Die Preise des Timesharing-Konzepts liegen natürlich darunter.

Die Bezirksbeiräte begrüßten, dass Herr Geißler an die parkenden Anwohner gedacht hat.

Tagesordnungspunkt 4
Rahmenplan Berliner Platz/Diakonissenplatz
Gestaltung Falkertstraße zwischen Rosenberg- und Forststraße

Durch die momentane Bauarbeiten muss die Falkertstraße nach Fertigstellung des Diakonie-Areals eigentlich in den Urzustand zurückversetzt werden. Der Bauherr möchte allerdings verhindern, dass die Straße durch eventuelle Neuplanungen danach nochmals aufgerissen wird. Er schlägt daher präventiv vor, die Breitscheidstraße und Falkerstraße vom Straßenverkehr zu entkoppeln, was de facto momentan ohnehin schon so ist und die Straße in einen Shared Space zu verwandeln. Der Diakonissenplatz würde hierzu geöffnet, um zugänglicher zu werden. Die Tiegfaragenzufahrt des Diakonie-Areals erfolgt in beiden Fällen über die Rosenbergstraße.

Hierzu wurden zwei Varianten vorgestellt:

Variante 1
Sitzelement mit Böschungsübergang auf den Diakonissenplatz und Cafés. Orthogonale hell/dunke-Bänderung auf 10 Meter Breite ohne Spielplätze weil Feuergasse, Masterleuche Residenza als Beleuchtung auf der Parkseite der Straße, Sitzelemente aus quaderförmigen Beton und leichter Zugang zum Park.

Variante 2
Abgrenzung der Grünfläche wird durch Beton-Sitzelemente scharf abgekantet
Beleuchtung auf der Gebäudeseite

Der Bezirksbeirat befürwortete mehrheitlich (bei einer Enthaltung) den Umbau der Falkerstraße (Rosenberg/Forststraße). Bezirksvorsteher Möhrle favorisierte Variante 1. Endgültig beschlossen wird aber erst, sobald konkrete Planungen vorliegen.

Tagesordnungspunkt 5
Zuschüsse für stadtbezirksorienterte Aktivität Demenzkampagne, Arttours
1240 € Zuschuss wurden einstimmig beschlossen. Die Vorstellung dazu wurde beim letzten Treffen gemacht.

Tagesordnungspunkt 6
Mitteilungen und Anregungen

Am Do. 19.3.2015 beginnt um 17:30 Uhr die Begehung Hauptmannsreute Mehrgenerationenplatz

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