Pressemitteilung

Kundgebung für Akzeptanz und Vielfalt am 3.5.2014

Am 3.5.2014 wird ab 14 Uhr eine Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart stattfinden, bei der für die Akzeptanz aller Geschlechter und Liebesformen geworben wird. Die Piratenpartei Stuttgart unterstützt diese Veranstaltung und wird auch mit einem Redebeitrag vertreten sein.

Die Akzeptanz aller Geschlechter und Liebesformen ist ein Thema, das die Piratenpartei lange und grundsätzlich umtreibt. Dies führte unter anderem auch dazu, dass die Piratenpartei Stuttgart dem IG CSD e.V. beigetreten ist.

Im Rahmen der Debatte um den Bildungsplanentwurf 2015 der Baden-Württembergischen Landesregierung gewinnt das Thema jedoch dramatisch an Brisanz. Unter dem Deckmantel der “besorgten Eltern” bzw. zwischenzeitlich dem aus Frankreich übernommenen Konzept der “Demo für alle” hat sich eine Allianz aus christlich fundamentalen Kreisen, offen rechten Gruppierungen und Einzelpersonen aber auch den eher bürgerlichen Parteien FDP und CDU gebildet.

Es muss klar heraus gestellt werden, dass es hierbei nicht um eine Diskussion um den Bildungsplan geht, sondern dass gezielt homophobe Ressentiments geschürt werden und dabei zum Beispiel auch Homosexualität mit Pädophilie und Zoophilie gleich gesetzt werden.

Dieser Entwicklung darf nicht tatenlos zugeschaut werden. Daher ruft die Piratenpartei Stuttgart dazu auf, sich an der Kundgebung am 3.5.2014 ab 14 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart zu beteiligen.

3 Kommentare zu “Kundgebung für Akzeptanz und Vielfalt am 3.5.2014

  1. Sie sollten keine solche unqualifizierten Anschuldigen laufend vorbringen. Es geht uns um unsere Kinder!

    • monomo

      Uns Piraten geht es auch um die Kinder, alle Kinder.
      Wir wollen das alle Menschen tolerant miteinander umgehen, dies geht aber nur durch Aufklärung.
      Genauso wie Kinder in der Schule lernen das es Menschen mit verschiedenen Haut.- und Haarfarben gibt. Sollten sie auch erfahren, dass es verschieden sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten gibt.
      Diese Unterschiede existieren und sind nichts wovor man Angst haben muss.
      Dies bereits Kindern und Jugendlichen in der Schule zu vermitteln ist Aufgabe eines modernen Schulsystems was die Piraten ausdrücklich befürworten.

  2. Torben

    Die Piraten, die zu Akzeptanz und Vielfalt aufrufen, wissen offenbar selbst nicht, wovon sie reden. Sie treten gegen Zoophilie in der gleichen Weise, in der Homophobe gegen Schwule und Lesben treten, obwohl es keine einzige wissenschaftliche Erkenntnis gibt, die zu dem Ergebnis käme, dass Zoophilie keine echte sexuelle Orientierung ist. Sie ist damit in der gleichen Weise Antiaufklärerisch aktiv wie jene, die sie kritisieren.

    Wer zu Akzeptanz und Vielfalt aufruft, der muss für gegenseitigen Respekt eintreten, für Bereitschaft, sich umfassend zu informieren und zu versuchen, andere zu verstehen, bevor man sich anmaßt, über diese anderen ein Urteil zu fällen. Und er muss dafür einstehen, dass ein Urteil über andere Menschen ausschließlich dann akzeptabel ist, wenn es gut begründet ist und einer kritischen Überprüfung Stand hält.

    Eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse findet man hier:
    http://riemenschneider-berlin.com/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=35

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