Pressemitteilung

Piratenpartei Stuttgart fordert die Erteilung von Sondererlaubnissen für die Legalisierung von Cannabis

Die aktuellen Zahlen der Polizei zeigen erneut, dass es die falsche Vorgehensweise ist, Cannabis zu verbieten. Ganz im Gegenteil, beim Versuch dieses Verbot zu umgehen, weichen Konsumenten z.B. auf Spice aus. Spice liegt in einer Grauzone, die Produzenten verändern regelmäßig die Mischung, um so das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) zu umgehen. Durch die sich andauernd ändernde Zusammensetzung ist Spice nur schwer einschätzbar und hat häufig eine deutlich stärkere Wirkung als natürliches Cannabis. „Bei einer Legalisierung von Cannabis müssten die Konsumenten nicht mehr auf Spice ausweichen.“, so der Vorsitzende Michael Knödler.

Außerdem blockiert Cannabis in weiten Teilen unser Justizsystem. Das sieht man daran, dass der Großteil der Drogendelikte (75%) auf Cannabis zurückzuführen sind. Bei Polizei und Gerichten werden hierfür große Kapazitäten gebunden. Dies ist nicht notwendig, da die Wirkung und der Schaden niedriger sind als bei Alkohol und eine deutlich geringere Suchtgefahr als bei Nikotin besteht.

Cannabis Social Club

Knödler außerdem: „Eine Option wäre es die Legalisierung bzw. Genehmigung von Cannabis Social Clubs, hier können sich sowohl Genusskonsumenten als auch Konsumenten, welche die medizinische Wirkung von Cannabis nutzen, zusammenschließen und Cannabis gemeinsam legal anbauen.“ Konsumiert werden darf nur in den Räumlichkeiten des Clubs oder in privaten Räumlichkeiten. Ein Verkauf an Dritte findet nicht statt. Um dem Jugendschutz gerecht zu werden, kann das Mindestalter für die Mitgliedschaft in einem Cannabis Social Club auf 18 oder auch 21 Jahre festgesetzt werden.

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